Was ist ein VPN? Ein Virtual Private Network (VPN) ist ein Netzwerk, welches ein privates Netzwerk unter Rückgriff auf ein öffentliches imitiert.

Was bedeutet das für dich? Was ist VPN?: Nun, ein VPN trägt im Internet zu erhöhter Sicherheit und Privatsphäre bei.

Kurz gesagt bietet ein VPN Folgendes: 

  • Schützt dich bei Nutzung eines öffentlichen WLAN-Hotspots.
  • Verbirgt deine IP(Internet Protocol)-Adresse.
  • Sorgt durch Verschlüsselung deines Internetverkehrs für sichereres und privateres Surfen im Netz.
  • Bietet dir Zugriff auf eine ganze Bandbreite an Inhalten und unterstützt dich bei der Umgehung bestimmter Beschränkungen, wie z. B. staatlich auferlegter Zensur.

Außerdem wird sichergestellt, dass dein Online-Datenverkehr nicht getrackt oder aufgezeichnet wird, um ihn dann von einem Internetdienstanbieter (IDA), Werbetreibenden oder Online-Schnüffler weitergeben zu lassen.

    Was ist VPN – Funktionsweise

    Virtual Private Networks 101

    Ein VPN schützt dich durch Verschlüsselung und sowie Verschleierung deines Datenverkehrs. Zudem werden deine Datenpakete über einen der verfügbaren VPN-Server umgeleitet.

    Auf diese Weise ändert ein VPN deine für andere sichtbare IP-Adresse. Ein VPN erweckt den Anschein, als befändest du dich am Standort des VPN-Servers anstatt deines Gerätes.

    Somit kannst du deinen Standort mithilfe eines VPN an einen beliebigen Ort der Welt verlegen! Diese Funktion erhöht deine Privatsphäre und zählt zu den Hauptgründen, die ein VPN so nützlich machen. Der andere lautet Sicherheit. Schauen wir uns dies etwas näher an.

    Wie schützt ein Virtual Private Network deinen Datenverkehr?

    Die blinde Post-Analogie:

    Stell dir ein Postamt vor, das deine Vor- oder Nachnamen bzw. deine Adresse nicht kennt. Der Postangestellte dort erhält und sendet ausschließlich Briefe, die unvollständige Informationen zu deiner Person enthalten – deine Kunden-ID. Die Poststelle hat diese ID speziell für dich generiert und behandelt sie vertraulich.

    Wenn du einen Brief erhältst, wirst du vom Postangestellten anhand dieser ID identifiziert, woraufhin dir der Brief direkt zugestellt wird. All dies geschieht über einen extra geheimen Kanal, der dein Haus mit der Poststelle verbindet.

    Auf dieselbe Weise kannst du den Kurier bitten, einen Brief an jede beliebige Person auf der Welt zu schicken. Der Kurier nimmt deinen Brief, versieht ihn mit deiner Kunden-ID sowie der Adresse der Poststelle und verschickt ihn. Was den Empfänger betrifft, kam der Brief direkt von der Poststelle, nicht von dir (es sei denn, du hast unterschrieben).

    Diese Briefe werden in eine ausschließlich dir und dem Postangestellten verständliche Sprache übersetzt, um auf diese Weise Briefinhalt sowie ID zu schützen. Sollte der Brief in die falschen Hände geraten, kann er nicht entziffert werden.

    Technische Erklärung:

    How a virtual private network secures your traffic: The technical explanation

    Eine durch ein VPN gesicherte Internetverbindung

    Bei der Verbindung zum Internet über VPN wird ein sicherer virtueller Tunnel (sprich eine sichere Verbindung) zwischen dem VPN und einem seiner Server aufgebaut. Über diesen Tunnel werden dann sämtliche von deinen Apps und Websites stammenden Daten transferiert.

    Die VPN-Verbindung geht jedoch noch einen Schritt weiter. Um den Tunneling-Prozess sicher zu gestalten, sorgen der VPN-Client und der VPN-Server für eine Verschlüsselung deiner Daten (Englisch: Umwandlung in verschlüsselten, unlesbaren Code) mithilfe eines geteilten Schlüssels (mehr dazu weiter unten).

    Dies ist ein immer wiederkehrender Vorgang, bei dem Daten über diesen Verschlüsselten Tunnel übermittelt werden. Und er schützt deinen Internetverkehr vor neugierigen Blicken. Daten werden im Laufe dieser Übermittlung wieder neu angeordnet, also entschlüsselt und in lesbaren Text umgewandelt.

    Auf diese Weise wird vom VPN sichergestellt, dass deine IP-Adresse, dein Standort sowie deine Online-Identität deinem Internetanbieter sowie fremden Websites verborgen bleiben.

    Was ist ein VPN-Server?

    What is a VPN server?

    Ich habe VPN-Server jetzt schon mehrmals erwähnt, aber was sind diese? Unterscheiden diese sich von normalen Servern?

    Nun, nicht wirklich. Ein VPN-Server ist nur ein mit VPN-Software konfigurierter Standardserver. Dadurch wird sichergestellt, dass nur Personen mit VPN-Client -Software eine Verbindung herstellen können.

    Wenn du versuchst, eine Verbindung zu einem VPN-Server herzustellen, wird nach einer Authentifizierung (Nachweis) gefragt, dass du einen VPN-Client hast. Sobald du drin bist, läuft dein gesamter Datenverkehr über diesen Server. Für jeden, der von außen zusieht, kann er nur ein Durcheinander von zufälligen Internetdaten sehen, die in den Server ein- und ausgehen. Daher bleibt dein Aufenthaltsort unbekannt.

    Welche Vorteile hat ein VPN für dich persönlich?

    What can a VPN do for you?

    Noch dabei? Großartig. Wir haben nun die Grundlagen der Funktionsweise eines VPN erläutert. Schauen wir im nächsten Schritt, was dieses ganze technische Hokuspokus für dich konkret bedeutet!

    1. Ein VPN schützt dich bei Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke

    Kostenfreies öffentliches WLAN ist unterwegs eine praktische Sache. Leider lässt die Sicherheit jedoch zu Wünschen übrig und du setzt dich der Gefahr selbst plumpster Cyberangriffe aus. Ein VPN verschlüsselt deine Online-Daten und hilft dir, deine personenbezogenen Daten zu schützen, wenn du öffentliche WLAN-Verbindungen an Flughäfen, in Cafés oder an anderen öffentlichen Orten nutzt. Es verbirgt deine Online-Aktivitäten beim öffentlichen Zugriff auf sensible Informationen, wie z. B. Online Banking, E-Mails oder Krypto-Währungen.

    1. Ein VPN verbirgt den Browser- und Torrent-Verlauf

    Nur mit einer verschleierten IP-Adresse bleiben deine Online-Aktivitäten deine Privatsache. Mithilfe eines Virtual Private Network wird eine direkte Verknüpfung deines Standortes, deiner Surf-Gewohnheiten sowie deiner Torrenting-Aktivitäten mit deiner Identität verhindert. So kannst du, ohne die Gefahr von Dritten beeinflusst zu werden, sorgenfrei im Netz surfen.

    1. Ein VPN überwindet Beschränkungen und Zensur bestimmter Websites (Disclaimer)

    In vielen Ländern ist der Zugriff auf verschiedene Websites aufgrund von zunehmender Internetzensur oder Geoblocking eingeschränkt. Durch Verbindung mit einem VPN-Server stehen dir Websites in anderen Ländern offen. Dies ermöglicht dir die Umgehung von Internet-Zensur und regionaler Sperrungen was Inhalte betrifft und bietet dir Zugang zu sozialen Medien und Informationen zu Whistleblowing- und Forschungszwecken.

    1. Mit VPN höchste Privatsphäre beim Streamen

    Dank VPN wird dir ein sicheres Streamen von Netflix und die Nutzung anderer Streaming-Dienste wie z. B. Hulu, Disney+ oder HBO Max ermöglicht. Unsere ultraschnellen Server bieten unbegrenzte Bandbreite für eine Streaming-Erfahrung ohne nerviges Drosseln und Puffern. So bleibt deine Privatsphäre beim Streamen deiner Lieblingsserien und Filme jederzeit gewahrt! Weitere Infos zum Streamen mit VPN findest du hier. 

    Haftungsausschluss: Surfshark unterstützt keinerlei VPN-Nutzung, die potenziell gegen die Nutzungsbedingungen von Streaming-Anbietern verstößt.

    1. Mit VPN Preisdiskriminierung vermeiden

    Websites und andere Dienste greifen zur Anpassung der eigenen Preise für Waren und Dienstleistungen auf deine Standort- und Cookie-Informationen zurück. Mithilfe eines Virtual Private Network lassen sich solche Marketingpraktiken vermeiden und beim Shopping nach Flugtickets der ein oder andere Euro sparen.

    Surfen ohne VPN: was macht deine Daten wertvoll?

    Browsing without a VPN: what makes your data valuable?

    Beim Surfen im Netz findet ein ständiges Senden und Empfangen von Datenpaketen statt. Diese benötigen zur Orientierung deine IP-Adresse.

    Ohne Virtual Private Network können dein Internetdienstanbieter (IDA) sowie Websites den Weg dieser Pakete nachverfolgen und erhalten Einblicke in die versendeten Daten. Auf diese Weise können diese überwacht, aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt an Dritte weiterverkauft werden. 

    Warum sollte irgendjemand daran interessiert sein? Deine Daten sind für Werbetreibende und Dienstanbieter ein äußerst wertvolles Gut, da sie bestimmte Verhaltensmuster aufdecken, wie z. B. Vorlieben, Hobbies und Interessen. Anhand solcher Informationen werden Produktangebote jener Produkte erstellt, an denen du mit höherer Wahrscheinlichkeit interessiert bist. 

    Die Menge an von Unternehmen gesammelten und gespeicherten Informationen ist zur Gefahr für deine Privatsphäre geworden. Datenpannen sind keine Seltenheit, denn sie betreffen Millionen Menschen jedes Jahr.

    Die auf diese Weise missbrauchten Informationen finden letztendlich ihren Weg ins Dark Web. Diese können zu massiven Phishing-Kampagnen oder gar Identitätsdiebstahl führen. Daher sollte das Thema Privatsphäre und Datensicherheit nicht auf die leichte Schulter genommen werden!

    Was ist eine IP-Adresse und warum kann sie von anderen identifiziert werden?

    What is an IP address, and why can others see it?

    Eine Internet Protocol (IP)-Adresse ist ein der Kommunikation zwischen Netzwerken dienendes digitales Etikett. Es dient der Identifizierung:

    • Des Hosts (also deiner Person);
    • Deines Standortes innerhalb des Netzwerks, um zu wissen, wohin dir die Informationen zu senden sind.

    Dies bedeutet, dass deine IP-Adresse ohne Verwendung eines VPN von den über das Internet verschickten Datenpaketen zu jeder Zeit angezeigt wird. Sie wir den meisten Online-Diensten gegenüber offengelegt und ermöglicht Websites, Informationen zu deiner Person zu sammeln.

    Ein VPN verbirgt deine IP-Adresse sowie deinen Standort hingegen, da du im Grunde über einen VPN-Server auf das Internet zugreifst. Und genau dorthin werden deine Informationen übermittelt, bevor sie verschlüsselt werden und dich über einen geschützten Tunnel erreichen.

    Sorgt ein VPN für Anonymität?

    Does a VPN make you anonymous?

    Nein, ein VPN macht dich nicht anonym. Und glaube niemandem, der dir etwas anderes weiß machen will.

    An dieser Stelle muss eines unmissverständlich klargestellt werden – Internetanonymität ist ein Hirngespinst. Ja, du hast richtig gehört. Im Netz existiert keine wahre Anonymität. 

    Jedoch kann ein VPN deine Privatsphäre auf ein ganz anderes Level heben. Anhand dieser Tabelle erfährst du, was ein VPN leisten kann und was nicht:

    Mit VPN
    Ohne VPN
    IP-Adresse
    Verborgen
    Einsehbar
    Standort
    Verborgen
    Einsehbar
    Surfgewohnheiten
    Verborgen
    Einsehbar
    Internetverkehr
    Verschlüsselt
    Einsehbar
    Die von dir zur Registrierung verwendete E-Mail
    Einsehbar
    Einsehbar
    Für Käufe verwendete Kreditkarteninformationen
    Einsehbar
    Einsehbar
    Googeln, während du bei deinem Google-Konto angemeldet bist
    Einsehbar
    Einsehbar
    Von dir in den sozialen Medien veröffentlichte Informationen
    Einsehbar
    Einsehbar
    Personalisierte Werbung
    Extrem selten
    Sehr häufig

    Was ein VPN verbirgt und was nicht

    Mit anderen Worten – nichts schützt vor Leichtsinn. Ein VPN bietet effektiven Schutz vor Tracking-Versuchen, kann dir jedoch nicht helfen, wenn du deine Informationen im Internet freiwillig preisgibst. Lasse daher hinsichtlich der über dich veröffentlichten Informationen äußerste Vorsicht walten!

    Was ist Verschlüsselung und wie funktioniert sie?

    Ein visualisierter Verschlüsselungsprozess.

    Der Begriff Verschlüsselung ist hier schon einige Male gefallen, schauen wir uns das Konzept jedoch noch etwas genauer an.

    Verschlüsselung ist das, worauf VPNs beim Kodieren und der Sicherung deiner Daten zurückgreifen. Sofern kein geteilter Schlüssel zum Dekodieren vorhanden ist, würde eine verschlüsselte Nachricht für jeden Betrachter wie unlesbares Kauderwelsch erscheinen.

    Dieser Schlüssel wird vom VPN-Client und Server beim erstmaligen Verbinden mit einem VPN generiert und geteilt.

    Jedes Mal, wenn deine Daten den verschlüsselten Tunnel passieren – werden sie mithilfe dieses Schlüssels zunächst ver- und später wieder entschlüsselt.

    Wie effektiv ist Verschlüsselung also letztendlich? Nun, das hängt vom verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus und dem in Verbindung damit genutzten VPN-Protokoll (weiter unten besprochen) ab.

    Die AES 256-Bit-Verschlüsselung gilt weithin als der sicherste von der US-Regierung, der NASA sowie den Top-VPN-Anbietern, darunter Surfshark, genutzten Verschlüsselungsalgorithmen.

    Wie sicher wird ein VPN dadurch?

    Kurze Antwort – Sehr sicher.

    Ausführliche Antwort – Das Ganze wird noch interessanter.

    Die meisten Sicherheitsmaßnahmen setzten darauf, Hacks schlichtweg zu aufwendig zu machen. Die Entschlüsselung einer verschlüsselten Sitzung kann bei Anwendung eines „Brute-Force-Angriffs“, sprich Erraten des korrekten Schlüssels bspw. bis zu mehrere Billionen von Jahren dauern (je nach verwendetem Computer). 

    Und selbst wenn es jemandem gelingen sollte, eine solche Verschlüsselung zu knacken, verfügen zahlreiche VPN-Anbieter, darunter auch Surfshark, über ein Verfahren, welches unter der Bezeichnung Perfect Forward Secrecy (PFS) bekannt ist. Darunter versteht man das Generieren eines neuen Schlüssels durch den VPN-Client in einer festgelegten Zeitabfolge (ca. 7 Minuten).

    Das Knacken einer verschlüsselten Sitzung würde dank PFS lediglich offenbaren, was innerhalb dieser 7 Minuten geschieht. Nach erfolgreicher Generierung eines neuen Schlüssels, wäre auch ein neuer Hack erforderlich.

    Mit anderen Worten – Betrüger und Hacker würden ihre Zeit nicht mit dem Hacken einer verschlüsselten Verbindung vergeuden wollen. Personen, die sich online nicht ausreichend schützen bzw. öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots nutzen, sind da schon ein wesentlich attraktiveres Opfer.

    VPN-Protokolle

    VPN protocols

    Protokolle stellen einen zentralen Bestandteil der VPN-Sicherheit dar. Sie ermöglichen erst den Verbindungsaufbau zum jeweiligen VPN-Server. Die Funktionsweise deiner VPN-Verbindung folgt von vorne bis hinten ganz bestimmten Regeln. 

    Entgegen der allgemeinen Meinung, wirkt sich ein VPN-Protokoll nicht übermäßig negativ auf Geschwindigkeit, Stabilität sowie Sicherheit deiner Verbindung aus. Protokolle können sich in verschiedenen Situationen jedoch als äußerst nützlich erweisen und je nach Gerät unterschiedliche Leistung bringen! Hier einige gängige Protokolle:

    1. OpenVPN 

    OpenVPN ist ein VPN-Protokoll auf Open-Source-Basis. Es ist schnell, sicher und dazu mit zahlreichen Routern kompatibel. Aufgrund seines Open-Source-Charakters wurde dieses Protokoll seitens Cybersecurity-Experten weltweit einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Allgemein schneidet es im Vergleich zu IKEV2 und WireGuard jedoch schlechter ab.

    Verfügbar auf: Windows, macOS, Android, iOS, Linux, und BSD.

    1. Wireguard®

    WireGuard® ist ein relativ neues, OpenVPN und IPSec in puncto Leistung und Performance mit lediglich 4.000 Linien Code überlegenes, neues Protokoll.

    Verfügbar auf: Windows, macOS, Android, iOS, FreeBSD, NetBSD, OpenBSD und anderen.

    1. IKEv2/IPSec

    Internet Key Exchange Version 2 (IKEv2) ist qualitativ mit WireGuard vergleichbar. Hinsichtlich Geschwindigkeit kann dieses beim Wechsel von Netzwerken und bei Verbindungen über kürzere Distanzen andere Protokolle übertreffen, wodurch es sich unter Mobilnutzern großer Beliebtheit erfreut.

    Verfügbar auf: Windows, macOS, Android, iOS, Linux, Blackberry, Unix und anderen.

    1. PPTP und LT2P/IPSec

    Beides stark veraltete Tunneling-Protokolle, deren Nutzung nicht empfohlen wird. Trotz ihrer Schnelligkeit bieten sie weder die Sicherheit noch die Zuverlässigkeit von OpenVPN, IKEv2, oder Wireguard.

    Verfügbar auf: Windows, macOS, Android, iOS.

    1. SSTP

    Bei SSTP handelt es sich weniger um ein VPN-Protokoll, sondern vielmehr um ein Tunneling-Protokoll, das hinsichtlich Funktionalität nicht an OpenVPN, IKEv2 sowie WireGuard heran reicht. Während es als relativ sicher und leicht in der Anwendung erachtet wird, wurde sein Code niemals eingehend überprüft, zudem weist es Probleme bei der Ausführung auf anderen Betriebssystemen wie Mac OS auf.

    Verfügbar auf: Windows, Linux, BSD.

    1. Shadowsocks

    Shadowsocks ist kein VPN-Protokoll, vielmehr ein Tunneling-Proxy. Es kann auf VPN-Clients jedoch als Protokoll dienen. Entwicklungszweck war einzig und allein die Überwindung der Chinesischen Firewall. Es ist schnell, schwierig auszumachen und ermöglicht die Umgehung von durch die Regierung erlassene Zensurmaßnahmen.

    Verfügbar auf: Windows, macOS, Android, iOS, Linux.

    Auswahl eines VPN-Dienstes

    Angenommen, ich habe deine Seele so sehr berührt (Traum eines jeden Verfassers), dass du dich zum Kauf eines VPN entschieden hast.

    Selbst dann müssen vor der Wahl eines VPN-Anbieters einige andere wichtige Dinge beachtet werden: 

    • Server-Abdeckung. Ein guter VPN-Anbieter sollte über eine solide weltweite VPN-Server-Abdeckung verfügen. So stehen dir mehrere Standorte zur Auswahl, was die Server-Auslastung reduziert.
    • VPN-Verschlüsselung. Ein sicherer VPN-Verschlüsselungsalgorithmus ist von zentraler Bedeutung. Halte in diesem Zusammenhang nach der AES-256-Verschlüsselung Ausschau – einem aktuellen Standard in der Branche.
    • Serverauslastung. Falls nicht genügend Server zum Ausgleich der Serverauslastung zur Verfügung stehen, leidet die Verbindungsgeschwindigkeit und wird merklich langsamer.
    • VPN-Protokolle. Protokolle spielen für die Sicherheit von VPNs eine entscheidende Rolle, und dir stehen je nach Präferenz unterschiedliche zur Verfügung. Ich empfehle die Nutzung von Diensten, die auf OpenVPN, IKEv2 oder WireGuard setzen.
    • Multi-hop ist eine VPN-Funktion, die deinen Datenverkehr über mehrere Server gleichzeitig leitet. Obwohl nicht zwingend notwendig, kann sie deiner Online-Sicherheit doch einen gewissen Kick verleihen.
    • Verschleierte VPN-Server. Bei erfolgreicher Verschleierung (ein etwas hochtrabender Begriff für etwas verbergen), erweckt ein VPN-Server den Anschein, als handele es sich bei deinem Datenverkehr um ganz gewöhnlichen Internetverkehr. Dies hilft bei der Überwindung von VPN-Blockern und macht dich für den IDA ungreifbar.
    • Geräte-Support. Stelle vor dem Kauf eines VPNs sicher, dass dieses mit dem von dir genutzten Gerät kompatibel ist. Es kann passieren. Wir haben es alle schon mal erlebt.
    • RAM-only-Server entwickeln sich zu einem zentralen Element eines jeden VPN-Dienstes. Bei Ausführung auf RAM, sorgen Server beim Ausschalten jedes Mal für automatisches Löschen der Daten.
    • Die Datenschutzrichtlinie ist einer der wichtigsten Teile jedes VPN-Dienstes. Das Fehlen einer Datenschutzrichtlinie oder das Aufzeichnen sensibler Informationen ohne dezidierte Begründung sollte bei dir sämtliche Alarmglocken schrillen lassen.

    Einrichtung eines VPN

    Die Einrichtung eines VPN ist ein wahres Kinderspiel. Wir raten zum Download eigener Apps, wenn du jedoch etwas mehr Interesse an Technik mitbringst, kannst du dich alternativ auch für ein manuelles Einrichten entscheiden.

    Wirf für eine etwas ausführlichere Anleitung einen Blick in unseren Artikel Einrichtung eines VPN auf jedem beliebigen Gerät.

    Was bedeutet No-Logging oder No-Log-VPN?

    What is a no-logging or a no-log VPN?

    No-Logging beschreibt den Umgang mit Nutzerdaten, der von einer Protokollierung bzw. Speicherung entsprechender Online-Aktivitäten absieht.

    Kurz gesagt, ein No-Log-VPN wird keinerlei der mit deiner Internetaktivität in Verbindung stehenden folgenden Informationen speichern:

    • Deine IP-Adresse
    • Dein Netzwerkdatenverkehr
    • Deinen Browserverlauf
    • Deine Bandbreiteninformationen
    • Verbindungszeitstempel
    • Sitzungsinformationen

    Auf diese Weise sorgt es für bestmöglichen Schutz deiner Internetverbindung sowie ein rundum sorgloses Surf-Erlebnis.

    Apropos sorgloses Surf-Erlebnis: du bist jetzt mit dem nötigen Wissen ausgestattet, das Thema Online-Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen.

    Surfshark ist ein VPN, das sich durch sämtliche in diesem Artikel erwähnten Funktionen auszeichnet, und wir arbeiten fortlaufend an einer Optimierung der Nutzererfahrung. 

    Und falls du noch mehr zum Thema „Was ist VPN“ oder „Online-Schutz und Privatsphäre“ wissen willst, wirf einen Blick in unseren Blog zur Verbesserung von Cybersicherheit.

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    Mit welchen Geräten sind VPNs kompatibel?

    Die Gerätekompatibilität hängt immer vom jeweiligen VPN-Anbieter ab. Surfshark unterstützt Apps und Plug-ins auf den meisten Computern und Mobilgeräten sowie Smart-TVs und Spielekonsolen:









    Ist das Verbergen deiner Informationen durch einen VPN legal?

    Um es kurz zu sagen, ja – der Nutzung von VPNs steht in den meisten Ländern nichts entgegen und ist legal. Die Nutzung eines VPNs für illegale Aktivitäten ist jedoch nach wie vor untersagt.

    Einige Länder verbieten die VPN-Nutzung zu politischen und legislativen Zwecken wie Internetzugriffskontrolle oder Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Die meisten Länder dulden die Nutzung jedoch.

    Hier erhältst du weitergehende Informationen zum Thema VPN-Legalität sowie eine Liste von Ländern, die die Nutzung von VPNs verbieten bzw. einschränken.

    Was ist VPN-Web-Browser? Kann ich ihn verwenden?

    Ein VPN-Browser ist ein Web-Browser mit integriertem VPN-Protokoll, um die Browser-Ressourcen eines Nutzers zu schützen. Nicht alle als VPN-Browser angebotenen Browser sind tatsächlich damit ausgestattet. Manche sind lediglich auf Privatsphäre ausgerichtete Browser. Nachstehend jene VPN-Browser, von denen du vermutlich bereits gehört hast:

    Opera

    Opera ist einer der führenden Anbieter auf dem Browsermarkt und verfügt tatsächlich über ein VPN-Plugin. Wie alle anderen browserbasierten VPNs, schützt er jedoch lediglich deinen Browserverkehr.

    Epic

    Epic ist ein auf Privatsphäre ausgerichteter Browser, der nur wenig speichert und beim Schließen des Browsers alles wieder löscht. Dieser Browser ist nunmehr mit einer VPN-Funktion ausgestattet.

    Tor-Browser

    Kein VPN-Browser, besitzt jedoch ähnliche Anwendungsfälle hinsichtlich Privatsphäre. Tor ist erforderlich, um auf das Tor-Netzwerk zuzugreifen. Er verfügt nicht über eine VPN-Funktion und ist auf den Privatsphärenschutz des Tor-Netzwerks angewiesen.

    Brave

    Brave ist ein chromiumbasierter Browser mit VPN, welches als Premium-Funktion (und nur für iOS-Nutzer) erhältlich ist. Er ist daher nicht für alle attraktiv.

    UR-Browser

    UR-Browser ist ein chromiumbasierter, auf Privatsphäre ausgerichteter Browser von AdaptiveBee. Sein Zweck besteht in der Bereitstellung von VPN-Funktionen, einige Experten für Online-Sicherheit argumentieren allerdings, dass der UR-Browser-VPN zuvor nur ein unverschlüsseltes Proxy war.

    Orfox

    Orfox war ein Tor-basierter Browser für Android. Mit der Betonung auf „war“. Als das Tor-Projekt den Tor-Browser für Android veröffentlichte, wurde das Projekt eingestellt.

    Kann ein VPN meine Internetverbindung beschleunigen?

    In einigen Fällen beim Streamen oder Herunterladen von Inhalten wirst du von deinem IDA evtl. gedrosselt, sprich deine Internetverbindung wird verlangsamt. Sie tun dies mit dem Ziel, Bandbreite besser über die einzelnen Nutzer hinweg zu verteilen und einzusparen. Da dein Datenverkehr mithilfe eines VPNs jedoch im Verborgenen bleibt, fehlen dem IDA die nötigen Informationen, um dich zu drosseln.

    In den meisten Fällen gewinnt deine Verbindung dank VPN jedoch an Geschwindigkeit, da dem eigentlichen Verbindungsaufbau zusätzliche Prozesse hinzugefügt werden. Der verlängerte Gesamtprozess kann zu einem kleinen Geschwindigkeitsabfall führen, der, wenn überhaupt, kaum bemerkbar wäre.

    Welche Kosten entstehen bei der Nutzung eines VPN-Produkts?

    Die Preise sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Hier zu Anschauungszwecken eine Tabelle mit verschiedenen Preisen einiger gängiger VPNs:

    Dauer Preis pro Monat (USD)
    Surfshark NordVPN ExpressVPN Privater Internetzugriff
    3 Jahre 2.19
    2 Jahre 2.49 3.67
    1 Jahr 4.92 8.32 3.33
    6 Monate 6.49 9.99
    1 Monat 12.95 11.95 12.95 9.95

    Kann ich nicht einfach ein kostenloses VPN nutzen?

    Ein VPN greift zur Umleitung deiner Informationen auf Server zurück. Tausende Server sind überall auf der Welt verteilt und deren Einrichtung und Hosten ist ein kostspieliges Unterfangen. Dasselbe gilt für Entwickler und jeden Einzelnen, der an der Wartung und Ausführung des VPNs beteiligt ist.

    Mit anderen Worten – kostenlose VPNs existieren nicht, da das Hosten von VPN-Diensten auch nicht zum Nulltarif möglich ist. Bei VPN-Diensten dreht sich letztendlich alles um die Finanzierung. Hierbei wird zwischen drei wesentlichen Finanzierungsquellen unterschieden:

    1. Abschluss eines Abos
    2. Bombardierung der Nutzer mit Werbung
    3. Sammlung und Weiterverkauf von Nutzerinformationen

    Nummer zwei und drei werden von „kostenlosen“ VPNs meist simultan durchgeführt Lasse bei der Wahl eines VPN-Anbieters also äußerste Vorsicht walten!

    Sollte ich mein VPN die ganze Zeit angeschaltet lassen?

    Ja. Idealerweise sollte dein VPN ohne Unterbrechung laufen. Bedrohungen im Bereich Cybersicherheit sind wesentlich weiter verbreitet als dies vielleicht den Anschein hat.

    Bei Nutzung eines VPNs bleiben Netzwerkdatenverkehr und sämtliche Aktivitäten im Netz jederzeit bestmöglich geschützt.