Ein VPN (Virtual Private Network) bietet dir mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet, aber die Konfiguration eines VPNs kann zu einer Herausforderung werden, wenn du technisch nicht so versiert bist.
Keine Sorge – zum Einrichten eines VPNs musst du kein Computergenie sein. In dieser einfachen Anleitung erfährst du, wie du in wenigen Minuten eine VPN-Verbindung auf jedem Gerät einrichten kannst.
So kannst du eine VPN-App einrichten
Ein seriöses VPN-Unternehmen erwartet nicht von dir, dass du die Installation eines VPNs ganz allein meisterst. Sie stellen dir eine praktische App zur Verfügung, mit der du deinen Web-Traffic durch einen verschlüsselten Tunnel leiten kannst.
Mit den folgenden Schritten kannst du deine VPN-App einrichten:
VPN-Anbieter wählen
Such dir einen vertrauenswürdigen Anbieter eines VPNs – wie Surfshark –, erstelle dort ein Konto und schließe ein Abo ab (generell gilt: je länger die Laufzeit, desto niedriger die monatliche Gebühr).
VPN-App herunterladen
Lade für deine Geräte die entsprechenden Apps herunter. Premium-VPNs wie Surfshark bieten für die beliebtesten Plattformen eine App an – ob Windows, Android, macOS, iOS, Amazon Fire TV oder Apple TV.
Installieren und VPN-Einrichtung
Die Installation der VPN-App ist unkompliziert und mit wenigen Klicks erledigt. Und auch um die Einrichtung musst du dir keine Gedanken machen: Alles ist bereit, so dass du keine technischen Vorkenntnisse benötigst, um loszulegen.
Verbinden
Wähle „Schnellverbindung” (oder ähnlich, je nach Anbieter) oder suche selbst nach einem Server deiner Wahl in der Liste, um eine VPN-Verbindung herzustellen.
Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Surfshark VPN bietet Apps für eine Vielzahl von Geräten an, damit du nicht alles manuell einrichten musst.
Eine VPN-Verbindung manuell einrichten
Wenn du keine VPN-App verwenden kannst oder möchtest, findest du hier eine Anleitung zum Einrichten eines VPN auf verschiedenen Geräten.
Bevor du loslegst, beachte bitte, dass du nicht einfach Hokuspokus dein eigenes VPN erstellen kannst – du musst dir zunächst einen VPN-Dienst von einem Anbieter besorgen. Nur mit einem VPN-Konto kannst du mit der Konfiguration fortfahren.
So kannst du ein VPN unter Windows 10 und 11 einrichten
Die meisten VPN-Dienste bieten eine Windows-VPN-App an, aber hier erfährst du, wie du ein VPN manuell auf einem PC einrichten kannst, wenn du die Dinge lieber selbst in die Hand nimmst:
- Gehe zu deinen Einstellungen (Windows-Taste + I). Klicke auf Netzwerk und Internet und dann auf VPN.
- Klicke auf VPN hinzufügen.
- Fülle die folgenden Felder aus:
- VPN-Anbieter: Windows (integriert).
- Verbindungsname: Wähle einen Namen für die Verbindung.
- Servername oder -adresse: Hier brauchst du Servername und Adresse vom Anbieter.
- VPN-Typ und Art der Anmeldeinformationen: Entscheide dich für den passenden Typ und gib deine Login-Daten ein.
- Klicke auf Speichern und kehre zu Einstellungen, Netzwerk und Internet und VPN zurück. Suche dein VPN und klicke auf Verbinden.
Hinweis: Schau dir unsere Windows-Anleitungen für WireGuard und OpenVPN an, damit du manuell eine Verbindung mit einem bestimmten VPN-Protokoll herstellen kannst.
So kannst du ein VPN unter macOS einrichten
Bevor du dein VPN manuell auf einem Mac einrichtest, solltest du herausfinden, ob dein VPN-Dienst eine Mac-App anbietet, mit der sich alles automatisch konfigurieren lässt. Wenn dein Anbieter keine App hat, kannst du diese Schritte durchführen:
- Gehe zu deinen Systemeinstellungen im Apple-Menü und klicke auf VPN in der Seitenleiste.
- Klicke auf VPN-Konfiguration hinzufügen und wähle die gewünschte VPN-Verbindung aus.
- Fülle die Felder Serveradresse, Kontoname, Passwort, und Gemeinsames Geheimnis aus und passe die anderen Einstellungen nach Belieben an. Der Name und die Adresse des Servers werden dir von deinem VPN-Dienstanbieter mitgeteilt. In den meisten Fällen kannst du die Standardkonfiguration beibehalten.
- Klicke auf Erstellen und verbinde dich mit deinem neu erstellten VPN.
Hinweis: Verbinde dich über dein bevorzugtes VPN-Protokoll mit unseren WireGuard-, OpenVPN– und IKEv2-Anleitungen.
Anleitung zur Einrichtung eines VPN unter iOS
Keine Sorge, iOS-Fans – in der Regel könnt ihr VPN für euer iPhone direkt im App Store erhalten. Wenn du ein Netzwerk lieber manuell einrichten möchtest, kannst du die folgenden Schritte durchführen:
- Tippe auf Einstellungen, Allgemein und scrolle nach unten zu VPN- und Geräteverwaltung.
- Tippe auf VPN und drücke auf VPN-Konfiguration hinzufügen …
- Wähle den gewünschten VPN-Typ aus und gib die erforderlichen Informationen ein: Beschreibung, Server, Remote-ID, Benutzername und Passwort. Die Serverinformationen werden dir von deinem VPN-Anbieter bereitgestellt. Fülle die anderen Felder nach Belieben aus und tippe auf Fertig.
- Kehre zum VPN-Bildschirm zurück und schalte den VPN-Status um, um dein VPN zu starten.
Hinweis: Brauchst du weitere Informationen? Schau dir unsere Anleitungen zum Einrichten eines iOS-VPN mit WireGuard, OpenVPN und IKEv2-Protokollen an.
So kannst du ein VPN auf Android einrichten
Du kannst ganz einfach ein VPN auf einem Android-Gerät mit einer App einrichten, aber wenn du es manuell machen möchtest, geht das so:
- Gehe zu Einstellungen, tippe auf Verbindungen und dann auf Weitere Verbindungseinstellungen.
- Tippe auf VPN und dann VPN hinzufügen. Wähle die drei vertikalen Punkte auf der rechten Seite und wähle VPN-Profil hinzufügen.
- Fülle die Felder Name, Serveradresse, Benutzername und andere erforderliche Felder auf der Seite VPN-Netzwerk bearbeiten aus. Die Serverinformationen findest du auf der Website deines VPN-Dienstes. Tippe auf Speichern.
- Gib deinen Benutzernamen und dein Passwort ein und tippe auf Verbinden, um dein VPN zu aktivieren.
Hinweis: Hast du Fragen zu bestimmten Protokollen? Wirf einen Blick in unsere Anleitungen zur manuellen Einrichtung auf einem Android-Gerät über WireGuard, OpenVPN und IKEv2.
So kannst du ein VPN unter Linux einrichten
Du hast keine Linux-VPN-App? Kein Problem.
So kannst du es manuell einrichten:
- Lade deine Konfigurationsdateien herunter: Diese erhältst du von deinem VPN-Anbieter und je nach gewähltem VPN-Protokoll gibt es ein bestimmtes Format.
- Dateien im richtigen Ordner ablegen: Verschiebe deine Konfigurationsdateien in das entsprechende Verzeichnis.
- Mit deinem VPN verbinden: Verwende dein Terminal, um dein VPN mit den Konfigurationsdateien zu aktivieren.
Hinweis: Da Linux oft mehr technisches Wissen erfordert, empfehlen wir dir unsere Leitfäden für WireGuard und OpenVPN.
So kannst du ein VPN auf deinem Router einrichten
Statt jedes Gerät einzeln mit einem VPN zu schützen, kannst du das VPN auch auf dem Router einrichten. So schützt du dein ganzes Heimnetz – PC, Handy, Smart-TV und Co.
Wichtig zu wissen: Du hast zwei Möglichkeiten, ein VPN auf deinem Router einzurichten: als VPN-Server oder als VPN-Client. Hier soll es um das Setup als VPN-Client gehen. Du verbindest dich mit dem Server deines VPN-Anbieters und schützt so dein komplettes Netzwerk.
Router-Kompatibilität und VPN-Protokolle
Nicht jeder Router ist für ein Virtual Private Network geeignet; es hängt ganz vom Router-Modell und VPN-Protokoll ab. Die gängigsten Protokolle sind:
- WireGuard: Gilt als das modernste und „schlankeste” Protokoll, und die meisten aktuellen Router unterstützen es.
- OpenVPN: Das am weitesten verbreitete Protokoll mit starker Verschlüsselung.
- IKEv2: Ebenfalls weit verbreitet. Es gilt als stabil, ist aber nicht mit allen Routern kompatibel.
Prüfe am besten vorher, welches Protokoll dein Router unterstützt. Eine Übersicht kompatibler Router gibt’s in unserem VPN-Router-Leitfaden.
So funktioniert die VPN-Konfiguration
- Schau in der Anleitung oder auf der Website des Herstellers nach, ob dein Router ein VPN unterstützt.
- Gib die IP-Adresse deines Routers im Browser ein und melde dich mit deinen Login-Daten an.
- Suche im Menü des Routers nach dem VPN-Bereich.
- Trage die Serveradresse, deinen Nutzernamen, das Passwort und die anderen Infos ein, die du von deinem VPN-Anbieter bekommen hast.
- Speichere die Einstellungen und aktiviere das VPN. Der Datenverkehr auf den verbundenen Geräten ist nun durch einen VPN-Tunnel geschützt.
Wie richte ich ein VPN auf der FritzBox ein?
Vielleicht hast du eine FritzBox zuhause. Diese kann ebenfalls VPN-Verbindungen unterstützen – allerdings hängt die genaue Einrichtung stark vom Modell und der verwendeten Firmware ab.
Ältere FritzBox-Modelle unterstützen meist die AVM-eigene IPsec-Implementierung, während neuere Geräte zusätzlich WireGuard anbieten. WireGuard gilt als moderner und macht die VPN-Konfiguration in vielen Fällen deutlich einfacher.
Wenn du Schritt für Schritt erfahren möchtest, wie du ein VPN auf deiner FritzBox einrichtest, findest du in unserem ausführlichen Guide VPN auf der FritzBox einrichten
alle wichtigen Informationen.
VPN auf anderen Routern einrichten
Wir haben für dich noch weitere Anleitungen für die beliebtesten Router-Modelle:
- TP-Link Router: VPN auf TP-Link einrichten
- ASUS Router: VPN auf ASUS einrichten
- QNAP NAS: VPN auf QNAP einrichten
- Synology NAS: VPN auf Synology einrichten
Wie du das richtige VPN-Protokoll wählst
Die Wahl des VPN-Protokolls kann eine entscheidende Rolle spielen. Es beeinflusst die Geschwindigkeit, deine Online-Sicherheit und wie einfach die VPN-Konfiguration ist. Das sind die drei wichtigsten Protokolle:
WireGuard
WireGuard ist das neueste Protokoll. Es ist schnell, einfach einzurichten und gilt als sicher. Wenn dein Router WireGuard unterstützt, zählt es zu deiner Top-Wahl.
OpenVPN
OpenVPN ist der „Oldtimer” unter den VPN-Protokollen und hat sich in den letzten Jahren als zuverlässiges Protokoll bewährt. Allerdings ist es etwas langsamer als WireGuard, und die Einrichtung ist etwas umständlicher.
IKEv2
IKEv2 überzeugt mit Stabilität. Bei der Geschwindigkeit liegt es im Mittelfeld zwischen WireGuard und OpenVPN. Nicht alle Router unterstützen es, und bei der Einrichtung benötigst du etwas mehr Know-how.
Zum Schluss: Solltest du ein virtuelles privates Netzwerk einrichten?
Die manuelle VPN-Einrichtung ist eine gute Option für Benutzer, die mehr Kontrolle über ihre Geräte haben möchten und sich nicht scheuen, an ihren Systemeinstellungen herumzubasteln. Für die meisten Benutzer reicht jedoch eine App eines zuverlässigen Dienstes für eine einfache VPN-Installation aus.
Ein zuverlässiger VPN-Anbieter mit Apps für alle Plattformen kann die Einrichtung deutlich vereinfachen. Du wirst dich wahrscheinlich nicht um die manuelle Einrichtung kümmern müssen, aber falls doch einmal ein Problem auftaucht, steht dir bei Surfshark ein rund um die Uhr erreichbarer Kundendienst zur Verfügung.
Wenn du nach einer einfachen VPN-Einrichtung suchst, erspare dir den Ärger und entscheide dich für Surfshark, um noch heute von mehr Online-Privatsphäre zu profitieren.
FAQ
Wie kann ich ein VPN auf Streaming-Geräten einrichten?
Mit dem richtigen VPN-Client ist die Einrichtung eines VPN auf Streaming-Geräten und Smart-TVs ganz einfach. Wir haben alle Tipps für dich:
Wie kann ich am einfachsten ein VPN einrichten?
Am einfachsten lässt sich ein VPN mithilfe einer VPN-App einrichten. Das kannst du mit diesen Schritten machen:
- Abonniere einen VPN-Dienst – wie Surfshark.
- Lade die App herunter und installiere sie.
- Verbinde dich mit einem VPN-Server.
Was ist eine VPN-Konfiguration?
Die VPN-Konfiguration bezieht sich auf das Einrichten einer VPN-Verbindung und die Verwendung einer Authentifizierungsmethode – Eingabe eines VPN-Namens, Netzwerks und Passworts – zur sicheren Verbindung mit einem Remote-Server. Es kann sich auch auf die spezifische Art und Weise beziehen, wie ein VPN-Client auf deinem Gerät eingerichtet wird.
Kann ich mein eigenes VPN erstellen?
Ja, es ist technisch möglich, ein VPN mit einem dedizierten Server oder einem kompatiblen Gerät wie einem VPN-Router zu erstellen – aber davon wird abgeraten. Die Einrichtung eines VPN ist in der Regel recht anspruchsvoll und zeitaufwendig, sodass die Nutzung eines vertrauenswürdigen VPN-Dienstes wie Surfshark viel einfacher ist.
Ist ein VPN wirklich sinnvoll?
Auf jeden Fall! Mit einem VPN schützt du deinen Datenverkehr, verbirgst deine wahre IP-Adresse und sicherst somit auch deine Online-Identität. Gerade wenn du dich nicht im heimischen WLAN-Netzwerk aufhältst, ist es unverzichtbar gegen Cyberbedrohungen.
