Ein Datenleck kann persönliche Informationen wie deine E-Mail-Adresse, Passwörter oder andere Daten offenlegen – manchmal, ohne dass du es sofort bemerkst. Mit einem Datenleck-Check kannst du prüfen, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist.
Gib deine E-Mail-Adresse unten ein, um den Datenleck-Check kostenlos durchzuführen. Bei einem Treffer zeigen wir dir anschließend, was du tun kannst, um deine Konten und persönlichen Daten besser zu schützen.
Was ist ein Datenleck-Check?
Ein Datenleck-Check zeigt dir, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist. Dafür wird die eingegebene Adresse mit Informationen aus bereits bekannten Datenlecks abgeglichen. Gibt es einen Treffer, erfährst du, bei welchen bekannten Datenlecks deine E-Mail-Adresse gefunden wurde.
Wichtig: Ein Datenleck-Checker kann nur bereits bekannte Datenlecks berücksichtigen. Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet daher nicht, dass deine Daten garantiert nirgendwo offengelegt wurden.
Datenlecks sind kein seltenes Phänomen: Laut dem BSI-Lagebericht 2025 wurden in Deutschland 461 Datenlecks dokumentiert. Wie umfangreich bekannte Leak-Daten inzwischen sind, zeigt auch der HPI Identity Leak Checker: Laut Hasso-Plattner-Institut umfasst dessen Datenbestand mehr als 13 Milliarden kompromittierte Datensätze und der Dienst wurde bereits von über 9 Millionen Nutzer:innen verwendet.
Was ist ein Datenleck-Check? Kurz erklärt:
Mit einem Datenleck-Check kannst du prüfen, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks gefunden wurde. Ein Treffer kann darauf hinweisen, dass persönliche Daten von dir offengelegt wurden.
Ist der Surfshark Datenleck-Check seriös?
Ja. Der Surfshark Datenleck-Check gleicht deine E-Mail-Adresse mit bekannten Datenlecks ab und zeigt dir, ob sie bei einem dieser Vorfälle gefunden wurde. So kannst du schnell überprüfen, ob deine Daten möglicherweise offengelegt wurden.
Der Check liefert allerdings nur eine Momentaufnahme der aktuell bekannten Datenlecks. Er überwacht deine Daten nicht dauerhaft. Wenn du automatisch über neue Datenlecks informiert werden möchtest, kannst du dafür Surfshark Alert nutzen.
Was tun, wenn meine Daten in einem Datenleck auftauchen?
Zeigt der Datenleck-Check einen Treffer, heißt das zunächst: Deine Daten sind bei einem bekannten Datenleck aufgetaucht. Welche Schritte jetzt sinnvoll sind, hängt auch davon ab, welche Informationen betroffen sind.
- Ändere dein Passwort: Ändere das Passwort des betroffenen Kontos so schnell wie möglich. Hast du dasselbe Passwort auch für andere Konten verwendet, solltest du es dort ebenfalls ersetzen.
- Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Mit 2FA schützt du dein Konto zusätzlich, selbst wenn dein Passwort bereits bekannt ist.
- Überprüfe deine Konten: Achte auf unbekannte Anmeldungen, Änderungen oder andere Aktivitäten, die nicht von dir stammen. Entdeckst du etwas Verdächtiges, solltest du prüfen, ob deine E-Mail gehackt wurde.
- Schütze betroffene Daten: Sind Zahlungs- oder Kreditkartendaten betroffen, kontaktiere deine Bank oder deinen Kartenanbieter. Bei offengelegten Adress- oder Identitätsdaten solltest du besonders aufmerksam auf gezielte Betrugsversuche achten.
- Sei vorsichtig bei Phishing: Geleakte Informationen können Betrügern dabei helfen, Nachrichten persönlicher und glaubwürdiger wirken zu lassen. Verdächtige E-Mails kannst du mit dem E-Mail-Betrugsprüfer überprüfen.
Beispiele für große Datenlecks in Deutschland
Datenlecks können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen treffen – und sehr unterschiedliche persönliche Informationen offenlegen. Diese Fälle zeigen, wie groß die Auswirkungen sein können und warum es sinnvoll ist, die eigenen Daten regelmäßig zu überprüfen.
Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung
Im August 2026 verschaffte sich eine kriminelle Gruppe Zugriff auf Teile des Berliner Landesnetzes. Betroffen waren zwei Senatsverwaltungen. Nach Angaben des Landes Berlin wurden Daten kopiert und am 4. September 2026 im Darknet veröffentlicht. Darunter befinden sich nach aktuellem Stand auch personenbezogene Daten von Beschäftigten, Bürger:innen und Unternehmen. Welche Personen und Daten konkret betroffen sind, wird weiterhin untersucht.
Das Land Berlin hat inzwischen eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet und informiert identifizierte Betroffene.
Datenleck bei der BVG
2025 kam es bei einem externen Dienstleister der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu einem IT-Angriff. Nach Angaben der BVG waren bis zu 180.000 Kundendatensätze betroffen, darunter Namen, Anschriften, Kunden- und Vertragsnummern sowie teilweise E-Mail-Adressen. Bankdaten und Passwörter waren demnach nicht betroffen.
Deezer-Datenleck
Das Datenleck beim Musikstreamingdienst Deezer zeigt, dass ein Vorfall lange unentdeckt bleiben kann: Der Angriff ereignete sich bereits 2019, wurde aber erst im November 2022 entdeckt. Betroffene wurden Anfang 2023 informiert. Insgesamt waren rund 230 Millionen Datensätze betroffen, davon etwa 14,1 Millionen aus Deutschland.
Ursachen für ein Datenleck
Datenlecks können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig lassen sie sich auf menschliche Fehler, technische Schwachstellen oder gezielte Cyberangriffe zurückführen.
- Menschliche Fehler: Daten können beispielsweise versehentlich an die falsche Person gesendet, öffentlich freigegeben oder unzureichend geschützt werden.
- Technische Schwachstellen: Sicherheitslücken, Fehlkonfigurationen oder veraltete Systeme können dazu führen, dass Unbefugte auf Daten zugreifen können.
- Cyberangriffe: Kriminelle können unter anderem Phishing, Schadsoftware oder gestohlene Zugangsdaten nutzen, um sich Zugriff auf Systeme und gespeicherte Daten zu verschaffen.
Wenn du genauer wissen möchtest, was ein Datenleck ist und wie es entstehen kann, findest du dort eine ausführlichere Erklärung.
Kann ich nach einem Datenleck Schadensersatz verlangen?
Unter bestimmten Voraussetzungen kann nach einem Datenleck ein Anspruch auf Schadensersatz bestehen. Ob und in welcher Höhe, hängt jedoch vom jeweiligen Fall ab – etwa davon, welcher Schaden entstanden ist und welche Datenschutzverletzung vorliegt.
Wenn du prüfen möchtest, welche Voraussetzungen gelten und welche Möglichkeiten Betroffene haben, erfährst du in unserem Artikel mehr über Schadensersatz nach einem Datenleck.
Wie kann ich mich vor Datenlecks schützen?
Ganz verhindern kannst du Datenlecks nicht – schließlich liegt die Sicherheit deiner Daten auch bei den Unternehmen und Diensten, denen du sie anvertraust. Du kannst aber das Risiko für deine Konten reduzieren und schneller reagieren, wenn deine Daten offengelegt werden.
- Verwende starke, einzigartige Passwörter: Nutze für jedes Konto ein eigenes Passwort. So kann ein geleaktes Passwort nicht ohne Weiteres für andere Konten verwendet werden.
- Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung: 2FA bietet eine zusätzliche Schutzebene, falls deine Zugangsdaten in falsche Hände geraten.
- Gib persönliche Daten bewusst weiter: Je weniger persönliche Informationen unnötig online verfügbar sind, desto weniger können bei einem Vorfall offengelegt oder für Betrugsversuche genutzt werden. Du kannst außerdem prüfen, wie du persönliche Daten im Internet löschen lassen kannst.
- Behalte deine Daten im Blick: Mit Surfshark Alert kannst du deine Daten überwachen und dich über neu entdeckte Datenlecks informieren lassen.
- Achte auf Betrugsversuche nach einem Leak: Geleakte Informationen können für gezieltes Phishing genutzt werden. Sei deshalb besonders vorsichtig bei unerwarteten E-Mails oder SMS.
Fazit: Datenleck prüfen und schnell reagieren
Ein Datenleck lässt sich nicht immer verhindern – entscheidend ist, möglichst früh davon zu erfahren und richtig zu reagieren. Ein Datenleck-Check kann dir zeigen, ob deine E-Mail-Adresse in bereits bekannten Leaks aufgetaucht ist.
Gibt es einen Treffer, ändere betroffene Passwörter, aktiviere 2FA und überprüfe deine Konten auf verdächtige Aktivitäten. Da neue Datenlecks auch später bekannt werden können, lohnt es sich außerdem, deine Daten regelmäßig zu überprüfen oder mit Surfshark Alert überwachen zu lassen.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich prüfen, ob meine Daten geleakt wurden?
Mit einem Datenleck-Check kannst du deine E-Mail-Adresse mit bekannten Datenlecks abgleichen. Taucht sie in einem bekannten Leak auf, erfährst du, bei welchen Vorfällen sie betroffen war. Ein unauffälliges Ergebnis ist allerdings keine Garantie dafür, dass deine Daten nirgendwo offengelegt wurden.
Kann ich kostenlos prüfen, ob meine E-Mail-Adresse gehackt wurde?
Ja. Mit dem Surfshark Datenleck-Check kannst du kostenlos prüfen, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist. Dafür gibst du einfach deine E-Mail-Adresse in den Checker ein.
Was soll ich tun, wenn meine E-Mail-Adresse in einem Datenleck auftaucht?
Ändere zuerst das Passwort des betroffenen Kontos und überall dort, wo du dasselbe Passwort verwendest. Aktiviere außerdem die Zwei-Faktor-Authentifizierung und überprüfe deine Konten auf verdächtige Aktivitäten. Weitere Schritte hängen davon ab, welche Daten bei dem Leak offengelegt wurden.
Bedeutet ein Datenleck, dass ich gehackt wurde?
Nicht unbedingt. Ein Treffer im Datenleck-Check bedeutet zunächst, dass deine E-Mail-Adresse in Daten eines bekannten Leaks gefunden wurde. Das heißt nicht automatisch, dass jemand direkten Zugriff auf dein E-Mail-Konto oder Gerät hat.
