Der wichtigste Unterschied zwischen VPN und Antivirus: Ein VPN verschlüsselt deine Internetverbindung und schützt so deine Privatsphäre im Netz. Antivirus-Software erkennt und entfernt dagegen Schadsoftware auf deinem Gerät. Das VPN schützt deine Daten während der Übertragung, die Antivirus-Software hingegen die Daten, die bereits auf deinem Gerät gespeichert sind.
VPN und Antivirus erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Zusammen bieten sie dir jedoch umfassenderen Schutz. Schauen wir uns an, wie das funktioniert.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Ein VPN schützt deine Internetverbindung und deine Privatsphäre, aber nicht dein Gerät.
- Ein Antivirus schützt dein Gerät, aber nicht deinen Internetverkehr.
- Ein VPN kann keine Malware, Virusinfektionen oder schädlichen Downloads stoppen.
- Ein Antivirus reicht nicht aus, um dich in öffentlichen WLAN-Netzwerken zu schützen.
- Die gleichzeitige Verwendung eines VPNs und eines Antivirus bietet umfassenderen Schutz vor verschiedenen Cyberbedrohungen.
- All-in-One-Pakete, die sowohl ein VPN als auch eine Antivirensoftware enthalten, vereinfachen die Sicherheitsverwaltung im Vergleich zur Kombination zweier eigenständiger Tools von unterschiedlichen Anbietern.
Was ist ein Antivirus?
Antivirus scannt Computer, Smartphones und andere Geräte, erkennt Schadsoftware und entfernt sie.
Schädliche Programme wie Viren, Ransomware und Spyware können sensible Daten stehlen oder dein Gerät infizieren. Ein Antivirus erkennt und beseitigt solche Bedrohungen automatisch im Hintergrund.
Da täglich neue Online-Bedrohungen auftauchen, sollte sich die Virendatenbank deines Antivirus automatisch aktualisieren. So können auch neue Gefahren in Echtzeit erkannt und abgewehrt werden.
Wie funktioniert ein Antivirenprogramm?
Ein Virenschutz prüft dein Gerät auf verdächtige Programme und auffälliges Verhalten. Dabei gleicht er mögliche Funde mit einer Datenbank bekannter Bedrohungen ab. Erkennt er Schadsoftware, verschiebt er die betroffenen Dateien in Quarantäne, löscht sie oder versucht, sie zu reparieren. Auch bisher unbekannte Bedrohungen kann er anhand ungewöhnlicher Aktivitäten erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten.
Ein guter Virenschutz bietet erweiterte Sicherheitsfunktionen wie eine Firewall, Phishing-Schutz und Tools für sicheres Surfen. Damit schützt er dich vor vielen verschiedenen Online-Bedrohungen. Außerdem passt er sich laufend an neue Muster von Schadsoftware an.
Ein Antivirus hält deine Geräte frei von Schadsoftware, schützt deine Daten und sorgt dafür, dass du sicher im Netz unterwegs bist.
Was ein Antivirus TUT
Ein Antivirus kann dich wirksam vor vielen Online-Bedrohungen schützen – einen Rundumschutz bietet er aber nicht.
Ein Antivirus bietet vor allem folgende Schutzfunktionen:
- Dedizierte Malware-Erkennung: Ein Antivirus scannt, erkennt und entfernt bösartige Software mithilfe robuster, aktueller Datenbanken.
- Multi-Bedrohungs-Abwehr: Die besten heutigen Tools schützen Geräte vor Viren, Spyware, Ransomware und anderen Cyberbedrohungen.
- On-Demand-Scannen: Du entscheidest, wann dein Gerät überprüft wird. Plane vollständige oder schnelle Scans für einen bestimmten Zeitpunkt oder klicke einfach auf Scannen, um dein Gerät sofort zu überprüfen.
- Echtzeitschutz: Dein Gerät wird kontinuierlich überwacht und du wirst sofort benachrichtigt, sobald etwas Verdächtiges erkannt wird.
- Erweiterter Schutz: Ob Webcam-Schutz, Webschutz oder Schutz für mehrere Geräte – zusätzliche Sicherheitsfunktionen sorgen für noch mehr Sicherheit.
Was ein Antivirus NICHT tut
Kein Tool kann absolute Sicherheit bieten. Hier ist, was ein Antivirenprogramm nicht tun kann:
- Deine Online-Privatsphäre schützen: Ein Antivirus kann weder verhindern, dass Websites und Internetanbieter (ISPs) deine Aktivitäten verfolgen, noch deine IP-Adresse vor potenziellen Bedrohungen verbergen.
- Deine Online-Aktivitäten schützen: In ungesicherten Netzwerken bist du weiterhin anfällig für Hackerangriffe.
- Dich vor eigenen Fehlern schützen: Selbst der beste Virenschutz kann nicht jede falsche Entscheidung abfangen. Lass dich dadurch nicht zu einem falschen Gefühl von Sicherheit verleiten und gehe weiterhin bewusst mit möglichen Risiken um. Halte dich an grundlegende Sicherheitsregeln, damit du nicht Opfer von Betrug, Identitätsdiebstahl oder Phishing wirst.
- Alle Arten von Malware erkennen: Ein Antivirus ist nur so gut wie die Bedrohungsdatenbank, auf die es zugreifen kann. Keine Antivirensoftware kann 100%igen Schutz garantieren, insbesondere nicht vor neuen oder fortgeschrittenen Bedrohungen.
- Auf allen Geräten funktionieren: Du wirst wahrscheinlich keine Lösung finden, die mit jedem deiner Geräte kompatibel ist. Während beispielsweise iPhones im Allgemeinen sicher sind, schränken die strengen Sicherheitsprotokolle von iOS die Funktionalität von Antiviren-Apps ein.
Ein Virenschutz erkennt Schadsoftware und hält sie von deinem Gerät fern. Deine persönlichen Daten beim Surfen kann er allerdings nicht schützen. Dafür brauchst du ein VPN.
Wie du ein Antivirus auswählst
Die Auswahl der besten Antivirensoftware kann knifflig sein, da du viele Faktoren berücksichtigen musst. Hier ist eine Checkliste, worauf du achten solltest:
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Unabhängige Zertifizierung
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Jeder Antivirus-Anbieter kann dir sagen, dass er der Beste ist. Finde ein Tool, das von unabhängigen Testlaboren – wie AV-TEST – zertifiziert wurde, damit du weißt, dass sein Schutz, seine Leistung und seine Benutzerfreundlichkeit zuverlässig sind.
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Guter Ruf
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Eine vertrauenswürdige Antivirus-App erkennst du unter anderem an ihrem guten Ruf. Suche den Anbieter kurz bei Google und sieh dir Bewertungen und Erwähnungen in sozialen Netzwerken, Onlineforen sowie den Wikipedia-Eintrag des Dienstes an.
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Angemessener Preis
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Antivirenprogramme unterscheiden sich preislich erheblich. Kostenlose Angebote haben meist nur einen eingeschränkten Funktionsumfang und bieten weniger zuverlässigen Schutz. Unternehmenslösungen können dagegen fast 300 US-Dollar pro Jahr kosten. Für die meisten reicht eine preiswerte kostenpflichtige App vollkommen aus.
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Schutz für mehrere Geräte
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Einige kostenpflichtige Antivirenprogramme schützen nur ein einziges Gerät, sodass du ein weiteres Abo kaufen musst, um ein zweites (oder drittes) Gerät abzudecken. Entscheide dich für eine Lösung, die alle deine Geräte schützt – deine Computer, Smartphones, Tablets und mehr.
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Erweiterte Funktionen
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Gute Antivirensoftware kann mehr, als nur Schadsoftware abzuwehren. Lässt sie sich individuell anpassen? Schützt sie deine Webcam? Sind weitere Tools wie ein VPN oder Warnmeldungen bei Datenlecks enthalten? Achte auf eine Lösung, die mehr als nur den grundlegenden Schutz bietet.
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Was ist ein VPN?
Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verschlüsselt deinen Internetverkehr und verbirgt deine IP-Adresse, indem es deine Daten über einen VPN-Server leitet. Dabei entsteht ein sicherer, privater Tunnel, der deine Daten beim Senden und Empfangen schützt und deine Privatsphäre im Netz wahrt.
VPNs werden häufig genutzt, um sensible Informationen und Finanzdaten zu schützen – besonders in öffentlichen WLANs. So bleiben deine persönlichen Daten vor Hackern, Datendieben und anderen Angreifern geschützt.
Neben zusätzlicher Sicherheit gibt es noch einen weiteren Grund, warum du ein VPN brauchst: Es bietet dir mehr Freiheit im Netz. Menschen in Regionen mit starker Internetzensur können damit auf Nachrichtenseiten, E-Mails und soziale Netzwerke zugreifen. Und wenn du im Ausland unterwegs bist, hilft dir ein VPN dabei, Online-Inhalte und Dienste aus deinem Heimatland zu nutzen.
Wie funktioniert ein VPN?
Ein VPN funktioniert, indem es deine Internetverbindung über einen Server des VPN-Anbieters leitet. Sobald du dich mit dem VPN verbindest, stellt dein Gerät eine sichere Verbindung zu diesem Server her. Sie dient als verschlüsselter Tunnel: Deine Daten werden unlesbar gemacht und können von niemandem eingesehen werden, der versucht, sie abzufangen.
Sobald die Verbindung steht, leitet der VPN-Server deine Daten an die gewünschten Websites weiter. Diese sehen nur die IP-Adresse des Servers – nicht deine eigene. So bleiben dein tatsächlicher Standort und deine Identität verborgen.
Auch die Daten, die Websites an dich zurücksenden, laufen zunächst durch das VPN. Die Verschlüsselung verhindert, dass jemand deinen Datenverkehr mitliest oder deinen Browserverlauf ausspioniert. So schützt ein VPN den gesamten Datenfluss zwischen deinem Gerät und dem Internet.
Was ein VPN TUT
Hier sind die wichtigsten Vorteile eines VPNs:
- Erhöhte Privatsphäre: Durch das Verbergen deiner IP-Adresse macht es ein VPN Websites, Werbetreibenden und ISPs schwer, deine Online-Aktivitäten zu verfolgen.
- Zusätzliche Online-Sicherheit: Mit einem VPN werden alle Daten, die du sendest und empfängst, verschlüsselt. Dies schützt sensible Informationen und Browserdaten vor Hackern, auch in öffentlichen WLANs.
- Mehr Freiheit im Netz: Mit einem VPN kannst du Internetzensur und andere Einschränkungen umgehen und auch auf Reisen auf Inhalte aus deinem Heimatland zugreifen
- Geringeres Risiko einer gedrosselten Verbindung: Drosselt dein Internetanbieter bestimmte Arten von Datenverkehr, kann ein VPN dabei helfen, diese Einschränkung zu umgehen.
Was ein VPN NICHT tut
Während VPNs grundlegende Sicherheitstools sind, auf die du niemals verzichten solltest, können sie nicht:
- Deine Geräte schützen: VPNs bieten keine zusätzliche Sicherheit vor Viren, Malware-Downloads oder anderen Bedrohungen für dein lokales Gerät.
- Dich vor eigenen Fehlern schützen: Wenn du auf einen schädlichen Link klickst, Schadsoftware herunterlädst oder eine Phishing-Seite besuchst, helfen dir weder die Verschlüsselung noch eine verborgene IP-Adresse. Ein VPN schützt deine Daten, kann aber nicht jede falsche Entscheidung abfangen. Deshalb solltest du dich weiterhin an grundlegende Sicherheitsregeln im Netz halten.
- Dich zu 100 % anonym machen: Ein VPN verbirgt deine IP-Adresse, doch Websites können deine Aktivitäten weiterhin über Cookies, Browser-Fingerprinting oder die Anmeldung bei persönlichen Konten verfolgen.
- Deine Internetgeschwindigkeit erhöhen: Ein VPN macht deine Verbindung in der Regel nicht schneller – außer möglicherweise dann, wenn dein Internetanbieter deine Bandbreite drosselt. Da deine Daten verschlüsselt und über einen zusätzlichen Server geleitet werden, ist ein leichter Geschwindigkeitsverlust ganz normal.
Wie man ein VPN auswählt
Das beste VPN sollte Folgendes beinhalten:
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Riesiges Server-Netzwerk
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Je mehr Serverstandorte ein VPN-Anbieter bietet, desto leichter findest du eine passende Verbindung. Ein großes Servernetz sorgt außerdem für schnellere, zuverlässigere Verbindungen und verringert das Risiko überlasteter Server.
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Moderne Verschlüsselung
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Je stärker die Verschlüsselung, desto schwieriger ist es für Dritte, deine Daten zu entschlüsseln. Achte auf Verfahren wie AEGIS-256X2, AES-256 oder ChaCha20 in Kombination mit sicheren VPN-Protokollen wie WireGuard, IKEv2 und OpenVPN.
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Günstiger Preis
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Genau wie Antivirenprogramme variieren VPNs preislich stark. Ein kostenloses VPN kann deine Sicherheit gefährden, also ziehe ein Tool wie Surfshark in Betracht, das einen hervorragenden Wert zu einem günstigen Preis bietet.
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Unbegrenzte gleichzeitige Verbindungen
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Warum für ein VPN-Abo zahlen, das nur ein Gerät abdeckt? Die besten VPN-Dienste schützen mit einem einzigen Abo unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig. So musst du nicht entscheiden, welche davon ungeschützt bleiben.
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Geld-zurück-Garantie
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Nutze eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, um ohne Risiko herauszufinden, ob ein Anbieter seine Versprechen hält. Achte auf Software, die du ausprobieren kannst, ohne dich sofort langfristig festlegen zu müssen.
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Wie man sich zwischen einem VPN und einer Antivirensoftware entscheidet
Ein VPN und ein Virenschutz tragen beide zu deiner Sicherheit im Netz bei, übernehmen dabei aber völlig unterschiedliche Aufgaben. Damit du auf einen Blick siehst, wofür welches Tool zuständig ist, haben wir ihre wichtigsten Funktionen gegenübergestellt:
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VPN
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Antivirus
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Browser-Privatsphäre
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Malware-Erkennung
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Schutz im öffentlichen WLAN
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IP-Maskierung
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Ransomware-Schutz
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Phishing-Schutz
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Datenverschlüsselung
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Lokaler Datei-Scan
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Zugriff auf Inhalte aus der Heimat
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VPN oder Virenschutz: Was passiert, wenn du nur eines davon nutzt?
Ein VPN oder ein Virenschutz allein reicht für umfassenden Online-Schutz nicht aus. Beide decken unterschiedliche Risiken ab – fehlt eines der Tools, bist du gegen bestimmte Bedrohungen nicht geschützt.
Folgendes kann passieren, wenn du deine Verteidigung unvollständig lässt:
Nur Antivirus
In einem öffentlichen WLAN ist deine Verbindung unverschlüsselt – selbst wenn ein Virenschutz deine Festplatte schützt. Befindet sich ein Hacker im selben Netzwerk, muss er dein Gerät nicht erst mit Schadsoftware infizieren, um Schaden anzurichten.
Stattdessen können Angreifer deine ungeschützten Daten während der Übertragung abfangen. So können sie Anmeldedaten, Sitzungscookies oder Bankinformationen stehlen, ohne dass du etwas davon bemerkst oder dein Virenschutz Alarm schlägt.
Nur VPN
Stell dir vor, dein VPN ist aktiviert und du wirst dazu verleitet, einen vermeintlich harmlosen Download zu starten, hinter dem sich ein Trojaner oder ein anderes Schadprogramm verbirgt. Deine Verbindung ist zwar verschlüsselt und deine IP-Adresse verborgen, doch die schädliche Datei landet trotzdem direkt auf deinem Gerät.
Ein VPN scannt keine Dateien und kann dich deshalb nicht vor gefährlicher Software warnen. Die Schadsoftware kann sich dadurch weitgehend ungehindert installieren und ausführen.
Risiken bei beiden Tools
Selbst wenn du ein zuverlässiges VPN zusammen mit einer führenden Antivirensoftware betreibst, könntest du dich immer noch in Gefahr befinden.
Wenn du schwache Passwörter mehrfach verwendest, deine Zugangsdaten auf einer gefälschten Website eingibst oder persönliche Informationen in sozialen Netzwerken teilst, kann Sicherheitssoftware nur wenig ausrichten. Sicherheitstools fangen zwar vieles ab, ersetzen aber nicht den bewussten Umgang mit deinen Daten und grundlegende Schutzmaßnahmen im Netz.
Brauchst du ein Antivirus, wenn du ein VPN hast?
Ein VPN mit einem Virenschutz zu kombinieren, ist sinnvoll. Beide haben unterschiedliche Stärken, ergänzen sich aber ideal: Das VPN schließt die Schutzlücken des Virenschutzes – und umgekehrt. So bist du insgesamt besser geschützt.
Ein Virenschutz erkennt Schadsoftware, schützt aber nicht deinen Internetverkehr. Ein VPN leitet deine Daten dagegen über einen sicheren Server, kann jedoch weder Viren noch bereits vorhandene Bedrohungen auf deinem Gerät abwehren. Für bestmöglichen Schutz brauchst du deshalb beides.
Wenn du VPN und Virenschutz in einem einzigen Abo möchtest, ist Surfshark One eine hervorragende Wahl. Enthalten sind sowohl Surfshark VPN zum Schutz der Online-Privatsphäre, als auch Antivirus, um deine Geräte vor Malware zu schützen. Darüber hinaus bietet Surfshark One auch einen Werbeblocker, einen Alternative ID-Generator und ein Datenleck-Monitoring – alles in einer benutzerfreundlichen App.
Und ja, du kannst ein VPN und ein Antivirus gleichzeitig verwenden, um dein Gerät und deinen Online-Datenverkehr zur selben Zeit zu schützen.
VPN vs. Antivirus: Welches von beiden brauchst du?
Keine einzelne App kann dich vor allen Online-Bedrohungen schützen. Für umfassenden Schutz braucht es mehrere Tools – deshalb lohnt es sich, sowohl in ein VPN als auch in einen Virenschutz zu investieren.
Die gute Nachricht? Mit Surfshark One erhältst du ein VPN und ein Antivirus-Programm in einer App.
Für einen guten Virenschutz mit VPN solltest du keine zwei separaten Abos brauchen. Bei Surfshark bekommst du beides in einem: Surfshark One kombiniert unser bewährtes VPN mit Surfshark Antivirus sowie CleanWeb, Alert und Alternative ID.
Kombiniere noch heute VPN und Virenschutz – für umfassende Cybersicherheit aus einer Hand.
Häufig gestellte Fragen
Schützen VPNs dich vor Viren?
Nein, VPNs schützen in der Regel nicht vor Viren. Sie verschlüsseln deine Daten und schützen so deine Internetverbindung und deine Privatsphäre. Schadsoftware halten sie dadurch allein jedoch nicht ab.
Ein VPN kann allerdings verhindern, dass bestimmte Schadprogramme ihr Ziel erreichen, und Adware daran hindern, schädlichen Code zu verbreiten. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel: Schützt ein VPN vor Viren?
Entfernt ein VPN Viren?
Nein, ein VPN-Dienst entfernt keine Viren von deinem Gerät. Antivirus-Software wird benötigt, um Malware auf einem Gerät zu erkennen, zu isolieren und zu entfernen.
Brauche ich wirklich ein Antivirus mit einem VPN?
Ja, einen Virenschutz mit einem VPN zu kombinieren, ist eine gute Idee. Schadsoftware entwickelt sich ständig weiter und kann erheblichen Schaden anrichten. Ohne Virenschutz im Netz unterwegs zu sein, ist deshalb riskant. Ein VPN verschlüsselt zusätzlich deine Daten – eine Sicherheitslösung, die beides vereint, ist daher eine clevere Wahl. Mehr dazu erfährst du in unseren Vergleichen Surfshark vs. Norton, Surfshark vs. Bitdefender und Surfshark vs. Microsoft Defender.
Ist ein VPN besser als ein Antivirus?
Ein VPN ist nicht besser als ein Virenschutz – und umgekehrt. Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich gegenseitig. Für umfassenderen Schutz im Netz solltest du deshalb beides auf deinen Geräten nutzen.
Soll ich ein VPN immer eingeschaltet lassen?
Ja, es ist sinnvoll, dein VPN dauerhaft eingeschaltet zu lassen. Es sorgt für mehr Privatsphäre und Sicherheit im Netz – und damit für ein geschützteres, ungestörteres Surferlebnis.
Führende VPN-Anbieter wie Surfshark bieten allerdings Split-Tunneling. Damit kannst du bestimmte Apps oder Websites vom VPN ausschließen. So verbrauchst du weniger Daten und kannst Seiten aufrufen, die deine echte IP-Adresse benötigen, während dein übriger Internetverkehr geschützt bleibt.
Welches ist das beste VPN mit integriertem Antivirus?
Den einen besten VPN-Anbieter mit integriertem Virenschutz gibt es nicht. Viele VPN-Dienste bieten allerdings überhaupt keinen Virenschutz an. Surfshark One ist eine starke Wahl, weil das Abo ein schnelles, sicheres VPN mit dem zuverlässigen Surfshark Antivirus kombiniert.
Außerdem sind CleanWeb, Alert und Alternative ID enthalten. So bekommst du mit nur einem Abo mehr Privatsphäre im Netz und umfassenden Schutz für deine Geräte.
